Omar und Alois hatten in den letzten vier Monaten einen Geheimauftrag im Untergrund, deshalb gab es keine Veröffentlichungen auf dem Blog. Um allen Freunden Bavaristans Omars Aufzeichnungen über die Heimatabende von Oktober/November und Dezember nicht vorzuenthalten werden hier nun Fragmente aus seinem Logbuch veröffentlicht, die Aufschluss darüber geben, wie erfolgreich das Wirken der BavarianTaliban mit dem Ziel der Vereinigung aller Bergstämme im Salzburger Land gewesen ist.
Logbuch Omar M.:
Heute ist es wieder so weit. Omar sieht
sich bereit die Wahrheit unter das Volk zu jubeln ...
... Am 25. Oktober 2013 wollten Omar und
Alois nur einen Halt in Hallein bei ihren Lieblings-Dönermann
machen, doch da sahen sie die nächste Aufgabe auf sich zukommen. Die
Verbrüderung der x-ten Generation der Gastarbeiter mit den
einheimischen Jugendlichen, die mit Lederhose und Bier wieder
irgendwas feierten. So bezogen sie ganz schnell das Keltenmuseum im
Herzen Halleins. Die Multikultigemeinde freuten sich sehr über die
Initiativergreifung der beiden Söhne Bavaristans. Denn nur die
beiden Helden besitzen die Fähigkeit alle Kulturen für die Idee
Bavaristans zu begeistern. Der Heimatabend begann mit einer
zeremoniellen „Hoch lebe Bavaristan“. An diesem Abend wurde
Wasserpfeife geraucht mit geheimen Rezepturen; die anwesenden
Kameramänner und -frauen zu Aufnahme der Festigkeit aufgefordert.

So
hatte wieder ein Millionenpublikum die Möglichkeit spontane
Integration und darüber hinaus sogar die Assimiliation zu
beobachten. Die Leitkultur Bavaristans sieht eine gemeinsame Linie
des Zusammenlebens vor. Omar freute sich über eine Bad in der Menge
und danach in der Bierwanne. Doch es darf nicht in Vergessenheit
geraten: die einheimischen Jugendlichen zogen ihre Lederhosen aus und
die Gastarbeiter-Kinder zogen diese mit Stolz und Demut an. Es wurde
sofort veranlasst, dass dazu die Turbanen und AKs eingeflogen kamen.
So steht ab diesem Zeitpunkt eine Garnison junger Soldaten für die
Idee Bavaristans ein. Sie sind bereit Bavaristan zu verteidigen. Omar
und Ali sahen ihren Auftrag erfüllt...
... Am 13. Dezember 2013 geschah etwas
erwartbares. Die BavarianTaliban wurden wieder zu Sharia-TV gerufen.
Dort sollten sie nicht nur ihren Performance wiederholen, sondern in
der vorweihnachtlichen Stimmung, einem alten Berchtesgadener Brauch
folgend, auch den Christkindl anschießen. Diesen Ritual vollzogen
sie mit waghalsigen Aktion im Studio. Der Heilige aller Heilgen
erschien Omar und bat um den Gnadenschuss. Omar ließ sich nicht
zweimal beten und griff zu seiner AK39. Doch dieser klemmte, dieses
verfluchtes Ding... So kam ihm wie immer Alois zu Hilfe und erlegte
das Christkind.

Danach wurde es still und es wurde stille Nacht auf
Dari, einer der Amtssprachen Bavaristans gesungen. Ganz Salzburg
versammelte sich auf die Straßen und mit einer Lichterkette wurde an
den ersten Märtyrer Bavaristans gedacht und aus vollem Halse
gesungen. Die Lichter wurden abgeblasen, die Menschen gingen
schlafen, doch Omar arbeitete an Nachwuchs für Bavaristan, denn die
Glückseligen warteten auf ihren Glück. Omar wurde auf der Stelle
für den restlichen Zeit für den Christkindelmarkt verpflichtet. Er
sollte aus seinem Märchenbuch ähnlich wie in Selamse vorlesen und
Ruhe in der Vorweihnachtszeit einbringen. Die Menschen meditierten
und flohen vor der Konsumwahnsinn in der Innenstadt. Alois baute
derweilen Schneemänner...
... Während der Weihnachtsvorbereitungen
dachten sich einige Lehrer einen wunderbaren Geschenk für ihren
Schüler aus. Sie luden die BavarianTaliban in ihre Schule ein und
kündigten diese als Kabarett an. Okay Omar verkneift sich an dieser
Stelle jedes Kommentar zu dieser Einfall, nur so viel, die Lehrer
werden ihren weiß-blauen Wunder erleben. Als Omar am Tage der
Heimatfrühstück vor der Schulgebäude stand, dachte er an seine
eigene Sozialisation, die gespickt war von Besserungs- und
Vollzugsanstalten. Doch dieser war ein höhere technische
Lehranstalt. In dieser jungen Männergefängnis sollte Omar die
Schüler und eine Handvoll Schülerinnen an die Geschichte
Bavaristans erinnern. An diesem Tag übernahm eine hochverehrte Band
aus Südtirol das Warm-Up für die BavarianTaliban. Doch nach der
Ankunft der beiden wirklichen Stars verstummten die Bandmitglieder
und knieten nieder. Omar schlug sie zu Retter Bavaristans. Omar
merkte ganz schnell, dass die Herzen der Schüler wild für die Idee
Bavaristans schlagen.

Ohne es mitzubekommen, wurde er auf den Händen
getragen. Alois stand draußen und sprach einen Willkommensgruß,
doch schnell musste er merken, dass sein Schützling mittlerweile
beliebter als er ist und die Menge sich um Omar schlug. Die Kapriolen
der Glückseligkeit beruhigte sich, nachdem Omar den Schülern sagte,
dass er sich an die Koranschule, in dem er geboren und aufgewachsen
war, erinnerte. Dieser Vergleich ehrte die Schüler und ab diesem
Zeitpunkt machten sie alles was Omar verlangte. Es wurde getanzt,
gesägt, gebuttert und so richtig, aber so richtig die Sau
rausgelassen.

Omar hat immer wieder Tränen in den Augen, wenn er an
diesen Momenten denkt. Der Schulsprecher veranlasste nach der
Lehrstunde die sofortige Einstellung Omars für den
Geschichtsunterricht. Omar ist heute glücklich allen mitzuteilen:
Ja, er wird diese große Aufgabe übernehmen und die Jugend an die
Taten der Helden, wie Ahmed Schah Massoud, Andreas Hofer, Mullah
Mohammad Omar, Jörg Haider und Franz-Josef Strauss erinnern. Die HTL
Salzburg trägt heute den Namen Omar-Müller-Schule und in einer
Gmeinschaftsarbeit aller Schüler/Schülerinnen und
Lehrer/Lehrerinnen bekamen Omar und Alois ein fünf Meter hohes
Denkmal vor der Schule, hergestellt in den Werkstätten der Schule
von allen Fachabteilungen der HTL-Schule. Mehr kann Omar einfach
nicht erreichen...
Omar kommt wieder, keine Frage...
Es
lebe Bavaristan. باوارستان
زنده باد